Zeitgeschichte hautnah

3.a
07. Okt. 2013

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Die wohl bekannteste Sage Oberaichs spielt im Jahre 1480 und erzählt vom Widerstand der Bevölkerung auf der Flucht vor den Türken. An einer engen Stelle im Utschtal errichteten verzweifelt flüchtende Einwohner einen Wall und verteidigten ihn erfolgreich.
Am 07.Oktober besuchten die Kinder der 3.a Klasse diesen historischen Ort beim sogenannten "Türkenbründl" und spielten die Szene mit Playmobilfiguren nach. Besonders interessierten sich die Kinder für die Kreidfeuer (Warnfeuer), die entlang des Murufers entfacht wurden, um die Bevölkerung vor den Türken zu warnen.
Die Kinder bemerkten jedoch, dass vom Utschtal aus das Gebiet nicht eingesehen werden konnte, aber dass es doch eine Stelle geben musste, von der aus das Warnfeuer gesehen werden konnte.
Aus diesem Grund gingen wir am 14.Oktober zur Kirche des Heiligen Ulrich. Und wirklich! Genau von dieser Stelle aus konnte man auf die andere Seite der Mur sehen!
Die Kinder waren total fasziniert davon, wie man sich damals auch ohne Handy verständigen konnte.
In der Kirche fanden die Kinder weitere Spuren unserer Gemeindegeschichte. Spuren, die auf die Herkunft unseres Gemeindewappens schließen ließen.
Nicht nur in den Schlusssteinen des Deckengewölbes, sondern auch in einem Fresko, fanden sie Spuren, die auf die Herkunft der 3 Fische deuteten. Geschichte hautnah!

An dieser Stelle möchten wir uns bei Herrn Schenk für die sehr interessante Kirchenführung bedanken.

Bericht von Claudia Wimmer